Kari Ehrhardt
Carlsen Verlag
288 Seiten
13,00€
Geschichte:
Maja schreibt jeden Tag auf, welche Dinge sie im Leben
vermeiden will, geordnet nach Gefährlichkeitsstufe. Um Klamotten macht sie sich
nicht viele Gedanken, sie zieht das an, was ihre Mutter ihr mitbringt. In der
Schule versucht sie, unsichtbar zu sein, was ihr auch super gelingt.
Ihre beste
Freundin heißt Cecilie und ist 80 Jahre alt. Und somit die jüngste ihrer
Freundinnen. Gerda ist ebenfalls 80, Trudi 81 und Martha ist mit 85 Jahren die
Älteste.
Maja hatte auch einmal einen besten Freund. Shawn-Frederik Gerdis-Northbottom.
Doch mit dem hat sie seit Jahren nichts mehr zu tun. Um genau zu sein, seit er sich entschlossen
hat, dass Mädchen doof sind.
Als eines Tages Shawns Mutter bei Maja anruft, ist
sie sehr verwundert. Vor allem, als Sibylle auch noch verkündet, dass Shawn
einen schweren Autounfall hatte und nun unter Amnesie leidet, was heißt, dass
er sich nicht mehr an alle Dinge seines Lebens erinnern kann. Sibylle ist der
Meinung, Shawn braucht einen besseren Umgang, als seine Kumpels und so bittet
sie Maja, ab und zu mal Shawn zu besuchen.
Und da auf Majas Liste steht, dass
sie keine Erwachsenen anlügen soll, kann sie sich auch keine Ausrede einfallen
lassen, warum das nicht geht. So muss sie, obwohl sie dazu nun wirklich keine
Lust hat, Shawn besuchen. Doch es kommt noch schlimmer. Shawn will auf ein
Rockkonzert für eine Woche fahren, weil dort
seine Lieblingsband „Galaxy Glitter“ spielt. Natürlich fährt er nicht
alleine. Freunde von ihm kommen mit. Doch das ist seiner Mutter nun gar nicht
recht, also bittet sie Maja, mitzufahren.
Shawn darf nichts davon merken, dass
Maja quasi als Aufpassperson für ihn dabei ist. Und so tut Maja bei einem ihrer
nächsten Besuche so, als wäre sie „Galaxy Glitter“-Fan. Und Shawn kauft ihr die
Masche ab und lädt sie ein, mitzukommen zu dem Festival. So sitzt Maja dann mit
Menschen, die ihr so völlig unähnlich sind, auf einem Zeltplatz in
Niedersachsen. Wie sich das wohl entwickelt?
Cover:
Wieder mal ein Cover, von dem ich restlos begeistert bin. In
orange und grün gehalten, ist auch die Farbkombination toll! Vor weißem
Hintergrund sieht man:
-orange/grün/gelb/rot/weiß geringelte Kniestrümpfe
-einen knallgrünen Kaktus in einem orangen Topf
-eine weiße Schlafmaske mit rosa Blümchen
-ein oranger Knopf
-Notnähzeug
-eine orange Zahnbürste
-Pflaster
-Kopfhörer
-Flaschenöffner und Bierdeckel
Eigene Meinung:
Das Buch ist toll zu lesen und die Story ist nicht allzu
vorhersehbar. Maja erinnert mich ein bisschen an Vassar aus „Carpe diem“ und
Bindy aus „Ein Jahr voller genialer Pechsträhnen“. Anfangs war sie mir nun
wirklich nicht sympathisch und ich dachte mir schon „Hilfe, was für ein Buch!“
Doch mit der Zeit verändert sie sich und man gewinnt sie immer lieber!
Allerdings ist ihre Änderung etwas zu
krass, finde ich.
Vom Cover tauchen einige Dinge auch in der Geschichte wieder
auf, doch bei einigen frage ich mich wirklich, was sie auf dem Cover dieses
Buches zu suchen haben. So zum Beispiel die Schlafmaske. Nie wird erwähnt, dass
jemand eine Schlafmaske trägt! Oder die geringelten Socken. Die trägt auch
niemand! Nähzeug? Nie erwähnt! Ein Knopf? Kam nicht vor!
Doch die Geschichte ist wirklich genial! Und ich empfehle
jedem sie zu lesen! Vielleicht sogar Jungen…

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