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Samstag, 28. Juli 2012

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Andreas Eschbach
450 Seiten
Arena Verlag
17,99 €


Geschichte:
Nachdem es im ersten Teil der Trilogie von Andreas Eschbach darum ging, Christophers Vater aus den Fängen der Kohärenz zu befreien, geht es im zweiten Teil spannend weiter.
Die Gruppe um Jeremiah Jones, Serenity, Kyle und Christopher will auf der ganzen Welt verbreiten, dass es die Kohärenz gibt, was sie macht und warum sie gefährlich ist.
Doch es gibt nicht viele Wege, dies zu tun. Die Zeitungen, das Internet und das Radio, alles wird von der Kohärenz beherrscht. Auch Handzettel scheiden aus, man müsste Massen davon drucken und diese dann auch noch mehr oder weniger unbemerkt von er Kohärenz unter das Volk bringen. Nein, das geht nicht. Die Informationen müssen auf einen Schlag verbreitet werden, man darf das nicht auf mehrere Etappen verteilen, sonst würde die Kohärenz Wind davon bekommen. Ein Schlag, bumm, knall. Das muss reichen, das muss funktionieren.
Doch wie? Die geniale Idee kommt bald. Eine Massenmail an möglichst alle bekannten Mailadressen. Eine Mail mit allen nötigen Informationen. Doch dazu brauchen sie Hilfe, das kann nicht einmal Christopher alleine. Es würde auch viel zu lange dauern, alle Mail Adressen alleine ausfindig zu machen. Christopher fragt Pentabyte-Man, einen Hacker, den er im Internet kennengelernt hat, um Hilfe. Nun haben sie die Adressen. Doch funktioniert das auch wirklich? Eine Testmail muss her. Christopher verschickt ein Video von Madonna, der Freundin von Serenity, die auch im Camp lebt und unbedingt Sängerin werden will.
Doch bevor Christopher sehen kann, ob die Mail einschlägt, klappt er einfach zusammen. Sein Chip arbeitet gegen ihn, er will ihn wieder in das Feld der Kohärenz ziehen. Christopher braucht alle Kraft, um dagegen anzukommen, er kann den Widerstand doch nicht einfach aufgeben. Außerdem wurde das Camp aufgespürt, ihr Kontaktmann beim FBI entdeckt und irgendwie läuft alles schief. Die Camp-Bewohner müssen das Camp verlassen, in eine Gegend, in der es kein Mobilfunknetz gibt, da sonst der Chip Kontakt zu der Kohärenz aufnehmen könnte und so ihr Aufenthaltsort verraten wäre.
Doch das gibt es wenig, die Kohärenz sorgt dafür. Als auch noch Madonnas Lied im Radio kommt und sie einen Vertrag von einem berühmten Manager angeboten bekommt, wird alles noch komplizierter.

Cover:
Das Cover ist genau, wie beim ersten Teil. Schwarz, von Kreisen durchsetzt, die aus winzigen, leuchtenden grünen Ameisen bestehen. Name des Autors groß im oberen Teil, Buchtitel etwas kleiner im unteren.

Eigene Meinung:
Nachdem ich mit dem ersten Teil fertig war, habe ich mich gierig auf den zweiten gestürzt, um weiter in dieser wunderbaren Geschichte abzutauchen. Ich dachte, es würde so gut werden, wie der Anfang.
Doch ich wurde enttäuscht.
Dieser Teil ist weitaus schlechter, als der vorhergehende, man hat das Gefühl, der Autor wollte auf Teufel komm raus noch einen solchen Erfolg landen.
Die Geschichte wirkt angestrengt, das Ende ist plötzlich. Als hätte man versucht, 450 Seiten vollzuschreiben, ohne überhaupt ein Konzept entwickelt zu haben.
Das ist schade, denn die Geschichte war anfangs sehr fesselnd und unglaublich gut.
Auf jeden Fall eine schlechte Weiterführung, ich hoffe schon sehr auf den dritten Teil mit dem Wunsch, dass dieser besser wird.

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