! Follow !

Freitag, 24. August 2012

Sommernachtschrei

Manuela Martini
261 Seiten
Arena Verlag
9,95 €

Geschichte:

Franziska hat ihren Freund Maurice erschlagen. Mit einem Ruder, in der Nacht, in einem Bootshaus, betrunken. Sie kann ihre Tat selbst nicht fassen. Doch es kann nur sie gewesen sein.
Allerdings hat sie einen Blackout über diese wichtigen Minuten, sie kann sich an nichts erinnern. Das kann einerseits daran liegen, dass sie einfach zu betrunken war, oder weil sie hart an die Wand des Bootshauses gekracht ist.
Nach einem Jahr kehrt Franziska zurück an den Ort, in dem es geschehen ist, an ihren Heimatort. Dort empfangen ihre Freundinnen Vivian, Maya und Leonie sie scheinbar glücklich. Ihre Tat haben sie ihr vergeben.
Doch Franziska wird sich von Tag zu Tag unsicherer, ob sie es wirklich war. Vor allem, als sie Benjamin kennen lernt, der alles daran setzt, diesen Fall zu lösen, auch, wenn er nicht bei der Polizei ist, sondern das einfach nur aus Interesse tut.
Dass Franziska Franziska ist, weiß er nicht. Denn sie hat ihm ihren richtigen Namen nicht genannt. Ist das der Grund, warum er ihr alles über seine „Ermittlungen“ erzählt?
Doch es geht nicht mit rechten Dingen zu. Franziska erhält Drohbriefe, die sie dazu bringen wollen, heimzugehen. Und auch als es scheint, als hätte sie die Lösung, verdreht sich noch einmal alles. Ist Franziska wirklich schuldig? Wäre sie fähig gewesen, Maurice zu erschlagen?

Cover
Das Cover ist gelb, mit leichtem Blumenmuster, ebenfalls in Gelb, nur etwas dunkler. Man sieht es kaum, sieht man nicht direkt darauf. Unten rechts liegt ein umgefallenes und gesprungenes Weinglas, in dem sich noch ein Rest Rotwein befindet. Name der Autorin steht in schwarz über dem Titel das Buches, der in Rot geschrieben ist.
Ich finde, das Cover macht neugierig auf das Buch, auch, wenn das Weinglas nicht allzu viel mit dem Inhalt zu tun hat. Zumindest nicht auffallend.

Eigene Meinung
Ich finde, das Buch ist zwar gut, jedoch entspricht es nicht ganz dem sonstigen Arena-Thriller-Standard. So ist es nicht sonderlich spannend oder fesselnd. Ich konnte es sogar abends im Bett lesen, ohne davon Albträume zu bekommen. Alles in Allem ist das Buch trotzdem gut, ich werde es sicherlich weiterempfehlen.
Was mir auch gut gefällt, ist, dass immer ein Kapitel aus der Gegenwart erzählt wird, und eines aus der Vergangenheit, zu der Zeit, zu der die Tat passiert. Mit jedem Kapitel fügen sich die Puzzleteile aus der Vergangenheit zu denen, die Franziska in der Gegenwart findet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen