
Melina Marchetta
Ravensburger Verlag
285 Seiten
7,99 Euro
Geschichte:
Francesca liebt ihre Schule. Dort hat sie Freundinnen und sie fühlt sich wohl. Doch leider geht diese Schule nur bis zur 10. Klasse, danach müssen sich die Schüler für eine neue Schule entscheiden. Das wäre ja kein Problem, Francesca könnte immer noch mit ihren Freundinnen zusammen sein, nur in einer anderen Schule. Doch ihre Mutter macht ihr einen Strich durch die Rechnung, indem sie darauf besteht, dass Francesca auf die gleiche Schule geht, wie ihr kleiner Bruder Luca. Doch diese Schule war bis zu diesem Schuljahr eine reine Jungenschule. Francescas Freundinnen gehen auf eine andere Schule und so sitzt Francesca mit den bescheuertesten Mädchen ihrer alten Schule in einem Haufen voll Jungs.
Doch nicht nur das macht ihr zu schaffen. Ihre sonst so fröhliche und muntere Mutter, die jeden Morgen einen Song auflegt, um die Familie für den Tag zu motivieren, geht nicht mehr aus dem Haus, geschweige denn aus dem Bett. Niemand weiß, was mit ihr los ist, am ehesten noch Francescas Vater, doch der sagt nichts zu dem Thema. So sitzt Francesca also in einer bescheuerten Klasse, in der sie keinen leiden mag und zuhause ist das Chaos ausgebrochen.
Doch bald schon schließt Francesca Freundschaft mit der motivierten Tara, der akkordeonspielenden Justine und sogar mit Jungen wie Thomas, dessen größter Traum es ist, in einer Punkband mitzuspielen und mit Will Trombal. Alles in Allem ist die Schule gar nicht mehr so schlimm. Doch was mit ihrer Mutter los ist, das weiß nach wie vor niemand.
Cover:
Wäre das Cover nicht so schön, ich weiß nicht, ob ich das Buch jemals gekauft hätte. Man sieht knallblaue Springerstiefel, aus denen orange-weiß geringelte Socken bis zu den Knien hochgezogen sind. Ein karierter Rock, die Andeutung einer karierten Krawatte und den Schulrucksack auf dem Rücken. Das Ganze ist eine Fotographie. Rechts neben dem Foto steht in orange mit Buchstaben, die aussehen, wie selbst geschrieben, der Titel.
Eigene Meinung:
Das Buch ist toll geschrieben, man will unbedingt wissen, was mit der Mutter letztendlich los ist. Francescas Probleme in der Schule kann man nur allzu gut nachvollziehen und manchmal denkt man sich sogar: Hey, das kenne ich. Ich werde das Buch auf jeden Fall noch oft lesen und an viele Leute weiterempfehlen.
Allerdings kann ich den Titel nicht mit dem Inhalt des Buches in Bezug bringen, denn es wird nie eine Pralinenschachtel erwähnt. Doch vielleicht ist es ja auch als Abwandlung von „Das Leben ist kein Ponyhof“ gedacht.
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